Auf Kullaberg gibt es zahllose Felsenbadeorte, am bekanntesten ist Ransvik. Bereits im 19. Jahrhundert badeten in Ransvik Männer und Frauen gemeinsam. Bei der damaligen Moral eine ungeheure Ausgelassenheit. König Oskar II. beglückte Ransvik jedoch mit seiner Anwesenheit und milderte damit den „Sündenstempel“, der auf dem Ort lag.
Während der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts wurde Ransvik zu einem der am häufigsten frequentierten Badeorte Europas. Durchgehende Züge verkehrten zwischen Berlin und Mölle, von wo die Badelustigen den kurzen Spaziergang nach Ransvik machten, um stärkende Meerbäder zu nehmen. 1921 wurde die Kaffeehütte gebaut, wo den Badegästen „Kaffee mit Gebäck“ serviert wurde.
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