Kullabergs Naturreservat

Bjerge & Höhlen

Auf Kullaberg gibt es eine große Anzahl Grotten und hier werden einige davon beschrieben.

Fiskaregrottan (Fischergrotte)
Illustratives Beispiel dafür, wie eine Abschwächung im Gestein zur Bildung der Grotte beigetragen hat, die sich am südöstlichen Rand von „Ablahamns klapperfält“ befindet. Eine kegelförmige Aushöhlung schräg oben in der Grotte ist durch einen von den Wellen herumgewirbelten Stein entstanden.

Fredrik den VII:s grotta (Grotte Fredrik VII.)
Die Grotte ist 6 m tief und befindet sich westlich des Gebietes ”Josefinelust”. Die Breite variiert, beträgt aber mindestens 2,5 m. Sie besteht aus zwei Kammern, die innere liegt etwas niedriger und hat eine niedrigere Deckenhöhe. Hier wurden Überreste aus der Steinzeit entdeckt, die denen in Ransvik und beim Leuchtturm gleichen. Mehrere Kulturschichten mit Feuerstätten, Asche und Steinkohle wurden ausgegraben wie auch Werkzuge aus Knochen und Feuerstein. Auch fand man Mengen von Speiseknochen und unzählige Muschel – und Schneckengehäuse. Die Grotte wurde während der Jäger- und Bauernsteinzeit ( 7 500 – 1500 v. Chr.) bewohnt. Die Bewohner waren wahrscheinlich Fischer, denn die Funde erzählen von Dorsch, Schellfisch, Hundshai, Scholle und Aal. Knochen von Tümmlern und Walen wurden auch gefunden. Die Funde aus der Bauernsteinzeit bestehen aus Knochenresten von Vieh wie Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen. Die Bermahle war ein Werkzeug für Nadelbindung, eine Technik, mit der man Kleidungsstücke herstellte. Aus der Eisenzeit wurde eine Keramikscherbe gefunden.

Mindre Josefinelustgrottan (Kleine Josefinelustgrotte)
Befindet sich im gleichen Kullaitgang wie die Grotte Fredrik VII., ist aber nur 1 m hoch, allerdings 6 m lang.

Josefinelustgrottan ( Josefinelustgrotte)
Aus etwas Entfernung sieht man deutlich die unterschiedlich abfallenden Spaltensysteme, welche die Bildung dieser leicht zugänglichen Grotte verursacht haben. Die Öffnung steht ein bisschen von der Grotte ab, wo die Decke durch Frostverwitterung verkürzt ist. Hier wurden Feuersteinwerkzeuge aus der Jägersteinzeit auf einer meterdicken Gesteinsmassenschicht und einer lehmigen Kulturschicht mit Harzdichtung und Holzabdrücken von der wahrscheinlich frühesten Siedlung auf Kullaberg gefunden.

Oscarsgrottan (Oskarsgrotte)
Benannt nach Oscar II., der bei einem Besuch im Jahr 1868 seinen Namen in die Wand ritzte. Die fast 9 m tiefe Grotte ist von dem Bergrücken östlich von Josefinelust zu sehen. Weinkeller werden die Löcher genannt, die sich im Anschluss an eine Grottenwand gebildet haben.

Trollhålet (Loch des Trolls)
Ein Loch mit vertikalem Eingang, in das man nicht besonders weit hineinkommt, da es wieder eingestürzt ist. Es befindet sich zwischen der Kleinen Josefinelust- und der Oskarsgrotte.

 

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